CDU Gemeindeverband Ostbevern, Ostbevern-Brock
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Presse
11.08.2015, 09:23 Uhr
Karte statt Daumen raus
CDU Brock hat eine Mitfahrkarte nach Krink-Vorbild etabliert
-rei- Ostbevern-Brock - Der Westbeverner Krink war Vorreiter, nun hat auch die CDU Ostbevern-Brock das Modell der Mitfahrkarte übernommen. Damit hoffen die Mitglieder, die Verkehrsanbindung zwischen dem Ortsteil Brock und Gemeinde ein wenig zu verbessern.


Zur Erinnerung: Autofahrer, die gerne jemanden für die Kurzstrecke zwischen Brock und Ostbevern mitnehmen möchten, legen die Karte vorne auf das Armaturenbrett. Personen, die eine Mitfahrgelegenheit suchen, halten ihr Exemplar in der Hand und zeigen es. Die Karte ersetzt so einerseits den Anhalterdaumen, zudem wird das direkte Ziel angezeigt. Gute Voraussetzungen also, unentgeltlich und auch außerhalb der Busfahrzeiten von Brock in den Ort zu kommen.



In der Arbeit für das „Leader-Projekt“ Anfang des Jahres wurde auch das Problemfeld der Verkehrsanbindung besprochen, wie Mathilde Breuer als Vorsitzende des Bröcker CDU-Ortsvereins berichtete. In diesem Zusammenhang habe man sich an die Idee des Westbeverner Krink erinnert. „Da haben wir uns dann direkt die Informationen geholt“, so Breuer. Schnell entschlossen sich die Mitglieder, dieses Modell auch nach Brock zu holen. „Suche Mitfahrgelegenheit“ steht auf der Karte, die neben dem Ostbeverner Wappen auch das gewünschte Ziel zeigt. Auch wenn das Projekt erst vor kurzem angelaufen ist, ist die Resonanz schon gut, wie Mathilde Breuer erklärte. „Die in einigen Geschäften ausliegenden Karten waren zum Teil schnell vergriffen, sodass nachgelegt werden musste“, berichtete Mathilde Breuer, die natürlich selber ein Exemplar in ihrem Auto bereithält. Anne Korthorst entwarf die Karten, die in einer Auflage von Tausend Stück produziert wurden. Sie liegen jetzt seit wenigen Wochen in Geschäften und Lokalitäten zum Mitnehmen aus.


„Die Karte ist bestimmt auch eine gute Sache, um den Nachhauseweg vom Bahnhof zu erleichtern“, meint Breuer. Vermutlich würden die Schilder eher von jüngeren als von älteren Bürgern genutzt. „Sie gilt aber für alle.“


Mit der Karte werde das Signal zur gemeinsamen Fahrt gegeben. Natürlich gilt für diese Möglichkeit des Mitfahrens und Mitnehmens, dass die Aktion auf eigene Verantwortung geschieht. Zudem solle man natürlich trotzdem aufmerksam sein, wen man mitnimmt oder bei wem man mitfahren kann, erklärte die Ortsvereinsvorsitzende. „Aber die meisten Leute hier kennt man ja.“


rei